Pressestimmen

Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU gilt als Meister der Architekturgrafik. Er fand darin zu jener Leichtigkeit und Sicherheit des Strichs- und Pinselauftrages, die Voraussetzung für künstlerische Qualität sind.

Gerhard Kassian

Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU, Architekt und Maler, geb. 1925, hat in der Kunst, mit der Kunst, dort angefangen, wo so manche Pseudokünstler aufgehört haben. Was er besonders auf dem Gebiet der Grafik geschaffen hat, zählt zu dem Eindrucksvollsten, was man zur Zeit hierzulande zu sehen bekommt. Wolfsbauer ist einer der Großen unseres Landes. Jedes einzelne Blatt dieses Künstlers zeugt von der großen künstlerischen Reife und Ausdruckskraft.

Leopold Mellitzer

Als Kunsthistoriker habe ich konstatiert, dass Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU trotz seiner niederösterreichisch-salzburgischen Wurzeln doch ein waschechter Tiroler Künstler ist. Er gehörte eindeutig in die Linie Egger-Lienz, Walde, Prachensky, sofern eben diese Mischung aus krasser Urwüchsigkeit und gewagter Modernität etwas typisch Tirolerisches ist.

Dazu kommt eine den deutschen Expressionisten nahestehende Farbenwelt, denn wie diese hat auch Wolfsbauer so etwas wie „das mystische Urerlebnis“ in der Farbe gesucht. Im Unterschied zu diesen genannten, älteren Vorbildern ist die Auffassung von Wolfsbauer abstrakter, entsprechend dem Zeitgeist natürlich.

Dr. Nikolaus Schaffer, Sammlungsleiter Salzburg Museum

Für mich spiegeln die Werke von Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU eine absolute innere Überzeugung wider; die aufrichtige Intention, die Erfahrung des Betrachters zu bereichern. Mehr kann man sich nicht wünschen.

Donald Kahn

Da ist ein Werk genau an jenem Punkt zwischen Außen- und Innenschau entstanden, das auf aufregende Weise zugleich vertraut und doch ganz neu ist. Das der Freiheit der Kunst und zugleich dem Anspruch der so schwierigen und so einmaligen Stadt Salzburg gerecht wird. Kraftvolle, eigenständige, expressionistische, farbenfrohe, im Strich aber meist sparsame Bilder. Und doch auf einer neuen Ebene enorm gereift und stimmig.

Prof. Heinz Nußbaumer

Und immer wieder sind es auch Menschen (grandios die Bauernbilder), das archaisch expressive Ölgemälde „Zimmersleute“ oder die Natur des Großglockners und Berghöfe im Winter, die die Vielfalt der Stadt Salzburg und ihrer Landschaft mit den Augen WOLFSBAUER-SCHÖNAUS sehen lassen.

Michael Lehnert, DAS OPERNGLAS

Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU wurden die ersten Kontakte zur Kunst schon sehr früh vermittelt. In seinem Elternhaus verkehrten viele bekannte Maler – so etwa auch der Tiroler Alfons Walde –, und durch den Umgang mit diesen Künstlern bekam er schon damals ein Gefühl für künstlerische Vollziehung, für künstlerische Qualität. Wolfsbauer war sehr interessiert am allgemeinen Kunstgeschehen seiner Zeit und beobachtete die vielfältigen Formen der künstlerischen Äußerungen der sogenannten Modernen Kunst. Er setzte sich mit dieser Kunst auseinander und ließ sehr viele eigene Überlegungen in die selbstgestalteten Werke einfließen. Nun zeigt er, auf welche vielfältige Weise er das Register der Malerei und Grafik beherrscht.

Univ.-Prof. Dr. Heinz Mackowitz

Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU ist ein guter Beobachter, er sieht in einem Bild sofort das Wesentliche. Man hat das Gefühl, das ist eine Kunst zum Anfassen: einerseits etwas durchaus Verständliches und Klares und auf der anderen Seite doch voller Poesie und voller Aussage, etwas das zwischen den Zeilen und zwischen den Strukturen spürbar wird, einfach künstlerische Ausstrahlung. Das ist das Schönste, was man über einen Künstler sagen kann.

Prof. Jutta Höpfel

Hans WOLFSBAUER-SCHÖNAU hat ein beachtliches und vielseitiges Werk aufzuweisen. Es besteht aus reizvollen Ölgrafiken und zum Teil aus äußerst eigenwilligen Ölgemälden. Er liebt das Experiment und beweist in der Konzeption und Ausführung routinierte Sicherheit. Im Strich kraftvoll und sparsam, benützt der Künstler auch Raum und Struktur des Untergrundes als Gestaltungselement, wodurch er eine überaus ansprechende Wirkung erzielt. Wolfsbauer ist ein vitaler und ideenreicher Maler und vermag in seiner Vielseitigkeit einen breiten Publikumskreis anzusprechen.

Gert Müller

Presseartikel

HWS SALZBURG-Salzburger Festspielmagazin SALON 2009

HWS SALZBURG-Salzburger Nachrichten 8.8.2009

HWS SALZBURG-Wochenzeitung Die FURCHE Wien 27.8.2009

SN-Buchpräsentation im Schüttkasten der Salzburger Festspiele 27.1.2010

Opernglas-Artikel November 2009

Interview Spectakel2003